Liebe Freundin von Welt,
es gibt Lieder, die man nicht gelernt hat, sondern die einem passiert sind. „Auf der Lüneburger Heide“ gehört bei mir seit meiner Kindheit dazu. Wer es geschrieben hat, wusste ich damals nicht.
Das habe ich nachgeholt. Wer war der Heidedichter Hermann Löns wirklich? Die Antwort führt weiter, als mir lieb war: zu einem Schelmenlied aus Göttingen, zu einem Sarg, den die SA nachts wieder ausgräbt, und zu einem Dorfpfarrer namens Wilhelm Bode, dem die Heide zu verdanken ist und an den sich kaum jemand erinnert.
Der Serviceteil steht unten, falls du gleich dorthin willst.
Deine Kirsten, Freundin von Welt
Inhaltsverzeichnis
- Valleri, vallera: Das bekannteste Lied über die Lüneburger Heide
- Soundtrack zum Heimatfilm
- Löns hat das Lied als "Volkslied" ausgegeben
- Wer Hermann Löns wirklich war
- Wohin mit Hermann Löns?
- Die Frau, die den Schuss gehört hat
- Pastor Bode hat die Heide gekauft
- Der Mann ohne Stein
- Und was macht man nun mit dem Lied?
- Serviceteil
- Neueste Blogbeiträge:
Valleri, vallera: Das bekannteste Lied über die Lüneburger Heide
Eine Kutsche überholt mich im Schritttempo, und aus ihr heraus singt eine Gesellschaft in Fleecejacken „Auf der Lüneburger Heide“. Ich singe mit. Der Text liegt seit der dritten Klasse in mir herum, gleich neben dem kleinen Einmaleins und den damals aktuellen Bundesländern, und wenn ihn jemand anstößt, kommt er heraus. Valleri, vallera.
Der Mann, der ihn geschrieben hat, hätte diese Kutsche verabscheut. „Gern habe ich im frohen Bergland lustige Wandergesellen, in der Heide hasse ich sie“, schrieb Hermann Löns. „Die Heide ist nicht gesellig und nur dem einsamen Wanderer gegenüber ist sie mitteilsam.“ Eine Wagenladung Menschen, die dort sein Lied singen, ist ziemlich genau das Gegenteil dessen, was er im Sinn hatte.
Später, im Studium der Angewandten Kulturwissenschaften in Lüneburg, kam mir das Lied noch einmal unter, in einem Referat über deutsche Heimatfilme. „Grün ist die Heide“ von 1951 durfte da natürlich nicht fehlen.

Soundtrack zum Heimatfilm
„Grün ist die Heide“ sahen sich 1951 rund 16 Millionen Menschen an, einer der erfolgreichsten deutschen Filme überhaupt, mit Sonja Ziemann, Rudolf Prack und ausreichend Heidschnucken für zwei Kinojahrzehnte. „Ein kitschiges Heidepostkarten-Album, das sich zur Stimmungsmache schmalziger Lieder von Hermann Löns bedient“, schreibt das Lexikon des Internationalen Films.
Löns selbst wurde durch den Film endgültig zu dem, wofür man ihn bis heute hält: ein gemütlicher Heidedichter mit Hut und Hund, zuständig für Sonnenuntergänge und Rehkitze, einer, den man sich Kaffee trinkend auf einer Bank vorstellt.
Das Problem an diesem Bild: Es stimmt nicht. Und es fängt schon beim Lied an.

Löns hat das Lied als „Volkslied“ ausgegeben
Vier Strophen hat das Lied. Die Themen darin: Landschaft, Suff, Jagd, Mädchen, in dieser Reihenfolge. Ein Jägerlied aus dem Kaiserreich, kein Naturgedicht.
Und die Vorlage war noch ein Stück direkter. Löns hatte als Student in Göttingen ein Schelmenlied aufgeschnappt, das er später das frechste von allen nannte, und im November 1906 schrieb er dessen Anfang an einen Literaturwissenschaftler namens Kutscher: „Auf der Lüneburger Heide ging ich auf und ging ich unter, Bruder, pump mir deine Kleine, denn die meine ist nicht munter.“ Zwei Zeilen davon hat er behalten, den Rest neu gedichtet, und der Bruder mit der ausgeliehenen Freundin verschwand.
Gedruckt hat er das Ergebnis 1911 in einem Band, der „Der kleine Rosengarten“ heißt und den Untertitel „Volkslieder“ trägt. Darin steht kein einziges überliefertes Lied. Nur Gedichte von Hermann Löns. Er hat seine eigenen Gedichte dreist als etwas ausgegeben, was einem Volk über Generationen zuwächst. Und im Nachhinein ist das wahr geworden, weil die Jugendbewegung sie in ihre Liederbücher schrieb und Kutschengesellschaften sie heute auswendig können. Man muss das erst einmal hinbekommen.
Später hat übrigens jemand die dritte Zeile geglättet, aus „ging ich auf und ging ich unter“ wurde „ging ich auf und ging ich nieder“, mit der Begründung, man könne schließlich nicht auf- und untergehen wie Sonne und Mond. Ein sehr deutscher Einwand. Weggeputzt wurde damit ausgerechnet die eine Zeile, die noch aus dem Schelmenlied stammte. Wobei Untergang und Niedergang, genau besehen, auf dasselbe hinauslaufen.

Wer Hermann Löns wirklich war
Hermann Löns kam am 29. August 1866 in Kulm an der Weichsel zur Welt, dem heutigen Chełmno in Polen, und starb am 26. September 1914 in Frankreich. Dazwischen: Münster, Kaiserslautern, Gera, Hannover. Kein Wohnort in der Lüneburger Heide.
Er war Journalist, und zwar ein unzuverlässiger. In Kaiserslautern flog er nach fünf Monaten aus der Redaktion, weil er zu spät kam und betrunken war, in Gera hielt er drei Wochen durch, aus demselben Grund.

Erst in Hannover wurde ein gefragter Feuilletonist aus ihm. Seine Privatbriefe unterschrieb er mit der Wolfsangel, jenem Zeichen, das später auch die SS verwendete, und über sich selbst schrieb er, er sei „Teutone hoch vier“ und halte eine gehörige Portion Chauvinismus für nötig, was, wie er ausdrücklich hinzufügte, den Juden nicht passe. Das ist kein Ausrutscher. Das ist ein Programm, und er hat es 1910 in „Der Wehrwolf“ auserzählt, dem Roman, in dem Heidebauern Fremde als „schwarzbärtiges Ungeziefer“ abschlachten. Bis 1945 wurden davon rund 865.000 Exemplare gedruckt, als Schullektüre und als Feldausgabe.
Hier hört der Spaß auf, und er fängt für den Rest dieses Kapitels auch nicht wieder an.

Wohin mit Hermann Löns?
Was nach seinem Tod mit ihm geschah, ist dagegen von einer Art, die man sich nicht ausdenken kann.
Im Januar 1933 pflügt ein französischer Bauer auf einem alten Schlachtfeld Gebeine aus. Eine Erkennungsmarke in schlechtem Zustand sagt, das müsse Löns sein. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung findet nicht statt, Hitler ordnet die Überführung an, und dann beginnt die Grabsuche, die sich hinzieht. Die „Sieben Steinhäuser“, eine Gruppe von Großsteingräbern aus dem 3. Jahrhundert v. Chr., fallen aus, weil dort ein Truppenübungsplatz geplant ist. Der Wilseder Berg fällt aus, weil man voraussieht, dass ein Löns-Grab daraus einen stark besuchten Pilgerort macht. Befasst sind Göring, Heß, Goebbels und der Reichswehrminister.
Vier Spitzen des Regimes, ein Sarg, kein Platz.
Der Sarg steht solange in der Friedhofskapelle von Fallingbostel, mit Blumen und SA-Ehrenwache, bis der Bürgermeister ihn in den Keller bringen lässt. Eines Morgens ist er weg. Der Friedhofswärter, so hat es der Ortspastor Friedrich Schrader aufgeschrieben, berichtet, man habe ihn bei Nacht und Nebel aus dem Bett geholt. SA-Leute aus Soltau hatten den Sarg auf einen Lastwagen geladen und in der Heide bei Barrl vergraben, weil ihnen die Verzögerung peinlich war. Ein Jahr später gräbt die Reichswehr, mit der SA ohnehin über Kreuz, ihn wieder aus und beerdigt ihn am 2. August 1935 in Tietlingen, ordnungsgemäß, mit Infanteriekompanie und kommandierendem General. Hitlers Bestattungsgenehmigung wird in einer Kupferhülle hinterhergeworfen.
1962 teilt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit, es sei nicht geklärt, ob in dem Grab überhaupt Hermann Löns liegt.

Die Frau, die den Schuss gehört hat
Zurück ins Jahr 1911. Am 27. Juli fiel in der gemeinsamen Wohnung ein Schuss, abgegeben von Löns, und danach trennte sich seine Frau endgültig von ihm.
Sie hieß Lisa Löns, geboren 1871 in Hannover als Louise Dorette Karoline Hausmann, gestorben 1955 in Bad Oeynhausen: Sekretärin beim „Hannoverschen Anzeiger“, Journalistin mit eigenem Kürzel, Übersetzerin englischer Romane, von der Universitäts- und Landesbibliothek Münster als Frauenrechtlerin geführt. Sie zog mit dem behinderten Sohn Dettmer zu ihrer Schwägerin nach Münster und betrieb dort jahrelang eine Pension, um für sich und ihn sorgen zu können.
1941 ging sie nach Bad Oeynhausen. In genau diesem Jahr verlegte der dortige Wittekindshof, in dem Dettmer lebte, 958 seiner 1.330 Bewohnerinnen und Bewohner in staatliche „Provinzialanstalten“; rund 400 Menschen von dort wurden Opfer der NS-„Euthanasie“. Dettmer überlebte. Er starb 1968.
Der Löns-Kult, den die Nationalsozialisten betrieben, war ihr zuwider, und als „Löns-Witwe“ hat sie sich noch lange nach seinem Tod mit der Frage beschäftigt, was eigentlich aus seinen sterblichen Überresten geworden ist, also mit genau der Posse von oben. Über ihn gibt es Straßen, Denkmäler und Gedenksteine in mehreren Ländern. Über sie gibt es ein einziges Buch, und das ist ein Roman.

Pastor Bode hat die Heide gekauft
Es gibt einen zweiten Mann in dieser Geschichte, und er hat getan, was man Löns bis heute zuschreibt.
Damit es in der Heide etwas zu schützen gab, musste sie erst pleitegehen. Im Lauf des 19. Jahrhunderts verdrängten Rohrzucker, Paraffin und Merinowolle aus den Kolonien, wovon die Heidebauern lebten: Honig, Bienenwachs, Schafwolle. Sie verkauften ihr Land an Forstbetriebe und zogen fort. Was heute unter Schutz steht, ist im Kern das, was übrig blieb.
1886 schickte die Landeskirche einen Fünfundzwanzigjährigen nach Egestorf, fünf kleine Heidedörfer. Wilhelm Bode, Lehrerssohn aus Lüneburg, drittes von elf Kindern. Auf einem Foto im Heide-ErlebnisZentrum sieht er aus wie Bud Spencer.

Er blieb 37 Jahre und machte in dieser Zeit ungefähr alles außer Theologie. Achtzehn Monate nach Amtsantritt gründete er die erste dörfliche Genossenschafts-Sparkasse im Lüneburgischen, der er bis zuletzt vorstand, 21 Jahre davon unbezahlt. Dann das genossenschaftliche Krankenhaus in Salzhausen, die zentrale Wasserversorgung des Kirchspiels, die Kleinbahn Winsen–Egestorf, ein Schulneubau, ein Vierteljahrhundert als Kreisschulinspektor und nebenher Vorträge über das Genossenschaftswesen, deren Manuskripte auf eine Druckauflage von annähernd 100.000 Stück kamen. Ein Dorfpfarrer mit einem Bestseller über Kreditgenossenschaften.
Und dann kaufte er die Heide.
1905 den Totengrund, mit Hilfe einer großen Spende, weil er dessen karge Schönheit für den Ackerbau untauglich und für die Nachwelt unbezahlbar hielt. 1910 kaufte er für den ein Jahr zuvor gegründeten Verein Naturschutzpark den Wilseder Berg, die geplante Aufforstung war damit vom Tisch.
Das sind die Kernflächen des Naturschutzgebiets Lüneburger Heide, das seit 1921 unter Schutz steht und heute 234 Quadratkilometer umfasst.
„Die Seele der ganzen Bestrebungen ist unser Pastor Bode“, schrieb 1909 ein Egestorfer Lehrer, der es aus der Nähe sah. „Er opfert dem Unternehmen viel Zeit, Mühe und Geld … Er hat viele Gegner, aber noch viel mehr Freunde.“
Sauber ist auch das nicht ganz. Am 5. August 1912 ließ sich sein Verein von Wilhelm II. ein eingeschränktes Enteignungsrecht für Bau- und Jagdrechte geben, und die Heidebauern liefen Sturm.
Bode hat später erklärt, er sei stets dagegen gewesen, er saß trotzdem in dem Verein. Und das freundliche Bild, das wir von ihm haben, stammt im Wesentlichen aus einer Biografie, die dieser Verein 1929 selbst verlegt hat. Eine unabhängige Aufarbeitung gibt es bis heute nicht.

Der Mann ohne Stein
Schon 1887 bat ihn seine Kirchenleitung, die vielen Nebenämter aufzugeben und sich mehr der Theologie zu widmen. Er tat es sechsunddreißig Jahre lang nicht.
1923 entließ ihn das Konsistorium der Landeskirche Hannovers nach einem Disziplinarverfahren. Der Vorwurf: ein außereheliches Verhältnis mit Dora Hinrichs, der jungen Wirtin des Gasthauses zum Heidemuseum in Wilsede, eines Hauses, dessen Bau er selbst organisiert hatte.
Ob etwas dran war oder ob die Bodenspekulanten das Gerücht streuten, die seit Jahren gegen die Unterschutzstellung kämpften, weiß bis heute niemand. Man kann es einen Verdacht nennen, der nie bewiesen wurde. Man kann es auch das älteste Verfahren der Welt nennen: Wer einem unbequemen Mann mit Argumenten nicht beikommt, erzählt etwas über eine Frau.
Er zog nach Wilsede und starb dort vier Jahre später. Seine Asche wurde auf dem Wilseder Berg verstreut, seinem Wunsch entsprechend.
Als die Nationalsozialisten 1934 ein Grab für Löns suchten, fiel der Wilseder Berg aus, weil man dem Berg den Pilgerort ersparen wollte. Die einzige vernünftige Entscheidung dieser ganzen Angelegenheit schützte ausgerechnet den Berg, den Bode gekauft hatte und auf dem er zu diesem Zeitpunkt seit sieben Jahren lag. Verstreut, unauffindbar.
Von Löns gibt es über tausend Straßen, Denkmäler in mehreren Ländern und ein Grab, in dem laut Volksbund möglicherweise jemand anderes liegt. Von Bode gibt es einen Wanderweg und eine Bronzebüste auf dem Egestorfer Dorfplatz. Und die Heide.

Und was macht man nun mit dem Lied?
Lass sie singen. Es gehört längst nicht mehr Hermann Löns, sondern den Touristen auf der Kutsche.
Nur wenn beim Kehrreim eine Pause entsteht, lohnt ein Gedanke an den anderen. Die Landschaft, durch die diese Kutsche fährt, hat nicht der Dichter gerettet, dessen Lied darin gesungen wird, sondern ein Dorfpfarrer mit zu vielen Nebenämtern. Seine Asche liegt seit 1927 auf dem Wilseder Berg. Er ist in dieser Landschaft aufgegangen, im Wortsinn.
Valleri, vallera.

Serviceteil
Liedtext „Auf der Lüneburger Heide“
Auf der Lüneburger Heide,
In dem wunderschönen Land
Ging ich auf und ging ich unter,
Allerlei am Weg ich fand;
Refrain:
Valleri, vallera,
Und jucheirassa,
Bester Schatz, bester Schatz,
Denn du weißt es weißt es ja.
Brüder, laßt die Gläser klingen,
Denn der Muskatellerwein
Wird vom langen Stehen sauer,
Ausgetrunken muß er sein;
Refrain:
Valleri, vallera,
Und jucheirassa,
Bester Schatz, bester Schatz,
Denn du weißt es weißt es ja.
Und die Bracken und die bellen,
Und die Büchse und die knallt,
Rote Hirsche wolln wir jagen
In dem grünen, grünen Wald;
Refrain:
Valleri, vallera,
Und jucheirassa,
Bester Schatz, bester Schatz,
Denn du weißt es weißt es ja.
Ei du Hübsche, ei du Feine,
Ei du Bild, wie Milch und Blut,
Unsre Herzen wolln wir tauschen,
Denn du glaubst nicht, wie das tut;
Refrain:
Valleri, vallera,
Und jucheirassa,
Bester Schatz, bester Schatz,
Denn du weißt es weißt es ja.
Löns-Orte
Hermann-Löns-Grab, Tietlinger Wacholderhain bei Walsrode/Bad Fallingbostel. Navigationsziel „Golfclub Tietlingen“ eingeben, nicht „Löns-Grab“. Vom Parkplatz zu Fuß. Beachten: Der erste Gedenkstein gehört Wilhelm Asche, dem früheren Grundstückseigentümer; das große Denkmal von 1929 ist ein Ehrenmal, nicht das Grab. Das Grab ist der schlichte Findling mit der Inschrift „Hier ruht Hermann Löns“ und der Wolfsangel.
Lönsstein auf dem Wietzer Berg bei Müden/Örtze. Gedenkstein auf der Kuppe, Wanderparkplatz Heideland Wietzer Berg, wenige Meter weiter beginnt der Wald.
Hermann-Löns-Park, Hannover-Kleefeld. 86 Hektar, angelegt ab 1936, eingeweiht am 18. August 1939. Gilt heute als Zeugnis nationalsozialistischer Landschaftsgestaltung. Freibad, 220 Kleingärten, kein Wort dazu vor Ort.
Walsrode trägt den Beinamen „Hermann-Löns-Stadt“ offiziell seit 1935.
Bode-Orte
Pastor-Bode-Weg, 44 Kilometer, drei Etappen: Lüneburg (Start St. Michaelis) bis Salzhausen 21 km, weiter nach Egestorf 14 km, von dort nach Wilsede 9 km. Ganzjährig, kaum Höhenmeter.
Egestorf: Bronzebüste auf dem Dorfplatz vor der Kirche, von der Harburger Bildhauerin Uta Falter-Baumgarten.
Totengrund und Wilseder Berg: die von Bode 1905 und 1910 gesicherten Flächen. Auf dem Berg wurde seine Asche verstreut. Es gibt dort nichts zu besichtigen, und das ist der Punkt.
Pastorenteiche bei Wesel, nahe Undeloh am Kerkstieg: eine der meistfotografierten Stellen der Heide. Den Namen erklären die Portale damit, Bode habe dort seine Predigten vorbereitet. Genutzt wurden die Teiche vor allem zur Fischzucht, und im Heide-ErlebnisZentrum heißt es, er habe sie den verarmten Bauern als neue Einnahmequelle empfohlen.
Heide-ErlebnisZentrum Undeloh: Dort steht der Pappaufsteller mit dem Foto, auf dem Bode aussieht wie Bud Spencer.

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