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Ohne mich läuft hier gar nichts! Eine Heidschnucke erzählt

Liebe Freundin von Welt,

in der Lüneburger Heide arbeiten über 9.000 Heidschnucken in 13 Herden. Sie halten eine Landschaft offen, die von vielen Urlaubern als Natur wahrgenommen wird. Dabei gäbe es die Heide ohne die Schnucke so nicht mehr. Die Vereinten Nationen haben 2026 zum „Internationalen Jahr der Hirten und Weidelandschaften“ erklärt. Gleichzeitig hat die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. die Graue Gehörnte Heidschnucke zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2026″ ernannt. Es ist das Ehrenjahr der Heidschnucke. Heidschnucken sehen ist in der Lüneburger Heide trotzdem Glückssache.

In diesem Jahr wird viel über Heidschnucken geredet. Mit ihnen eher selten. Also habe ich mal eine gefragt. Was jetzt kommt, ist erfunden. Alles, was sie sagt, stimmt trotzdem.

Deine Kirsten, Freundin von Welt

Heidschnucken in der Lüneburger Heide

Ab hier spricht die Heidschnucke

Ich habe einen Namen. Sie kennen ihn nicht.

Mein Schäfer ruft ihn, und dann kommen wir. Alle 940, denn es ist für jede von uns derselbe Name. Als Ordnungssystem hat das Schwächen. Als Aufruf funktioniert es hervorragend.

Verraten wird der Name niemandem. Journalistinnen fragen zweimal, und Kuhlmann schweigt beide Male. Wir schweigen ebenfalls, was uns leichter fällt.

Schäfer Carl Kuhlmann
Schäfer Carl Kuhlmann

Hörner für alle

Ja. Ich trage Hörner. Bei uns tragen alle Hörner, die Böcke und die Mütter.

Wie selbstverständlich das ist, können Sie schon daran ablesen, dass es in unserem Namen steht: Graue Gehörnte Heidschnucke. Andere Rassen heißen nach ihrer Herkunft oder nach ihrer Wolle. Wir heißen nach dem, was wir auf dem Kopf haben.

Die Böcke tragen ihre Hörner nach außen gedreht, schneckenförmig, im Querschnitt dreieckig. Meine sind im Querschnitt elliptisch und nach hinten gebogen, und in den Zuchtunterlagen steht dafür das Wort „zierlich“.

Im Zuchtprogramm gibt es außerdem die Auflage, dass die Hörner weit genug auseinandersitzen müssen, damit die Schnecken der Böcke ihnen nicht ins eigene Gesicht wachsen. Über uns Mütter stehen dort keine vergleichbaren Bedenken.

Wir kriegen das auch so hin mit den Hörnern.

Heidschnucke in der Lüneburger Heide

Meine Stelle: Landschaftspflegerin und Blühbeauftragte

Meine Aufgabe ist die Pflege einer Landschaft, die ohne mich in wenigen Jahren Wald wäre. Ich beiße die grünen Triebe des Heidekrauts ab und lasse die Blüten stehen. Davon verzweigt sich die Pflanze und treibt reicher aus. Die Heide blüht also, weil ich wählerisch bin.

Zehn bis zwölf Kilometer wandere ich am Tag. Meine Kolleginnen und ich betreuen eine Fläche von vierhundert Hektar. Im Winter fresse ich die jungen Kiefern weg, die hier Wald werden wollen, und in meinem Fell schleppe ich fremde Samen durch die Gegend. Mein Schäfer nennt das Samentaxi. Nebenbei zerreiße ich die Spinnennetze zwischen den Pflanzen, was den Bienen gefällt und mich nichts kostet.

Millionen Menschen reisen jedes Jahr an, um sich das Ergebnis anzusehen.

Mein Name kommt vom Naschen

Schnucke kommt aus dem Plattdeutschen, von schnökern. Naschen. Ich bin, mit anderen Worten, nach meiner größten Schwäche benannt worden, und diese Schwäche ist zugleich meine berufliche Qualifikation. Wenige Angestellte können das von sich behaupten.

Mein Schäfer sagt, die Büsche sähen unter meiner Behandlung aus wie kleine Bonsai. Das nehme ich als Kompliment an.

Ich suche Pilze. Ich bin verrückt nach Pilzen.

Blick vom Wildseder Berg auf eine Heidschnuckenherde
Blick vom Wildseder Berg auf eine Heidschnuckenherde

Die Kollegen: Hunde und Ziegen

Paula ist eine altdeutsche Hütehündin, schwarz und zielstrebig. Pelle ist ein Schafspudel, Jula eine Mischung aus beiden. Sie sind schneller als wir und finden das wichtig.

Dann sind da die Ziegen. Sie klettern in die Stämme und biegen die Äste herunter, sie kommen an Dinge heran, an die wir nicht kommen, und sie halten sich an keine einzige Absprache. Schäfer Kuhlmann sagt: „Ziegen sind Anarchisten.“

Ziegen unterstützen die Heidschnucken in der Lüneburger Heide
Die Ziegen-Gang unterstützt die Heidschnucken

Meine Ausstattung

Unten weiches Unterhaar, oben grobe Grannenhaare gegen Wind und Regen. Mein Schäfer vergleicht das mit einer Gore-Tex-Jacke, was ich ein bisschen zu kurz gefasst finde. Wir hatten das ein paar Jahrtausende früher, und wir haben nie damit geworben.

Schwitzen kann ich nicht. Ich trage eine Jacke, die sich nicht ausziehen lässt, eine Klimaanlage ist im Modell nicht vorgesehen, und im Sommer stehe ich unter einem Wacholder wie alle anderen. Früher trieb man uns zum Waschen durch die Heidebäche, was die Wolle sauber machte und uns gar nichts ausmachte.

Zur Herkunft: Wir stammen vom Mufflon ab, dem Wildschaf Sardiniens und Korsikas. Man sieht es uns an, es ist dieser rustikale Retro-Look.

Heidschnuckenkopf ausgestopft an der Wand
Ein Vorfahre im Romantik Posthotel in Müden an der Örtze

Zur Firmengeschichte

1850 reichte die Heide von Hamburg bis Celle, und auf dem Hof meines Schäfers arbeiteten 35 Menschen. Um 1860 waren wir über 800.000. Wir lieferten Fleisch, Dünger für die kargen Äcker, und unsere Wolle war die einzige Möglichkeit, sich in dieser Gegend überhaupt anzuziehen.

Dann kamen Baumwolle und Kunstdünger, und wir waren fast weg.

Heute ziehen über 9.000 von uns in 13 Herden durch die Heide. Man hat uns einen neuen Arbeitsvertrag geschrieben: Landschaftspflege statt Landwirtschaft. Ein Wechsel in die Denkmalpflege, wenn man so will, bei unveränderter Tätigkeit.

Unsere Wolle bringt heute nichts mehr ein. Ein Hersteller presst sie zu Dünger, der Schnuckidu heißt, und in Wilsede sitzen von März bis Oktober Menschen in einem alten Schafstall und verarbeiten sie mit der Hand zu Souvenirs. Ich finde das rührend.

Schäfer Carl Kuhlmann

Zum Betriebsklima

Sieben Wolfsrudel wohnen in der Nachbarschaft, sagt mein Schäfer. Sie kommen auch tagsüber. In den heiklen Gegenden fährt Kuhlmann mit dem Quad statt zu Fuß, das schützt vor allem Paula und Pelle, die für einen Wolf Konkurrenz sind. Seit dreieinhalb Jahren hat er keine Verluste mehr gehabt. Toi, toi, toi, sagt er.

Gegen die Blauzungenkrankheit sind wir geimpft. Man erkennt es an den roten und grünen Punkten auf unseren Rücken, die uns aussehen lassen wie Umzugskartons.

Gezählt werden wir per Drohnenfoto. Der Schäfer hofft, dass ihm da bald KI hilft, denn er muss jede Ohrmarke einzeln melden, und wenn sich eine von uns im Wald hinlegt und stirbt, bekommt er das nicht immer mit. So endet das also, wenn man Pech hat: als offene Position in einer Meldung.

Im August kommen die Böcke in die Herde. Ab Mitte Januar werden die Lämmer geboren, draußen. Sie sind pechschwarz und gelockt, nach zehn Minuten stehen sie auf und laufen herum. Meistens ist es eines. Lieber ein gutes Lamm als zwei schlechte, das ist hier die Regel.

Zu den Auszeichnungen

2026 ist ein gutes Jahr, um eine von uns zu sein. Die Vereinten Nationen haben das Internationale Jahr der Hirten und Weidelandschaften ausgerufen. Eine Fachgesellschaft hat Heidschnucken und Hütehunde zur gefährdeten Nutztierrasse des Jahres gekürt, worüber Paula sich gefreut hat. Die Lüneburger Heide heißt jetzt Weidelandschaft des Jahres.

Drei Titel. Im selben Jahr, in dem es bundesweit nur noch 900 professionelle Schafbetriebe gibt. Und immer weniger Schäfer-Nachwuchs. Wer soll denn in Zukunft auf uns aufpassen?

Dazu die Bockauktion in Müden an der Örtze, die es seit 1949 gibt, jedes Jahr am zweiten Donnerstag im Juli. Bewertet werden Gewicht, äußeres Erscheinungsbild, Abstammung, allgemeiner Wuchs, Hornstellung, Muskeln sowie die Woll- und Fellqualität.

Zugelassen sind Böcke. Mister Müden 2026 wiegt 80 Kilo und wurde für 1.900 Euro versteigert. Die Presse berichtete deutschlandweit darüber.

Einmal, 2022, gab es auch eine Miss Müden. Müden wurde in dem Jahr tausend Jahre alt, da hat man eine Ausnahme gemacht. Der Erlös ging an einen Schattenbaum für den Schulhof. Ich habe nichts gegen Schattenbäume. Ich stelle nur fest, dass es 73 Auktionen und ein Dorfjubiläum gebraucht hat, um einmal eine Miss Müden zu küren.

Mein Schäfer fasst das kürzer: schwarzer Brustlatz, graues Vlies und ein „edler Ausdruck“. Über den verfüge ich. Ich glaube, ich hätte Chancen auf einen Titel.

Heidschnucken in der Lüneburger Heide

Zum Schluss, weil Sie sicher fragen wollten

Ja. Unser Fleisch ist geschützt, es heißt „Lüneburger Heidschnucke“. Es rangiert also in einer Klasse mit, sagen wir, Champagner. Mein Schäfer sagt, wir würzten uns beim Fressen sozusagen selbst.

Ich weiß, wie das klingt. Ich denke nicht jeden Tag darüber nach. Das würden Sie doch auch nicht, oder?

Heidschnuckenbraten
Hat sich selbst gewürzt: Heidschnuckenbraten

Mein Steckbrief

Vollständiger Amtstitel: Graue Gehörnte Heidschnucke

Hörner: bei Böcken und Müttern. Bei den Böcken nach außen gedreht und im Querschnitt dreieckig, bei uns nach hinten gebogen und elliptisch. Zuchtunterlagen sagen „zierlich“

Herkunft: vom Mufflon, dem Wildschaf Sardiniens und Korsikas

Vlies: zwei Schichten, unten Unterhaar, oben Grannenhaar. Lämmer kommen schwarz und gelockt zur Welt, im Lauf des ersten Jahres wächst die graue Wolle durch. Schwarz bleiben Beine, Kopf und Brustlatz

Belegschaftsstärke: über 9.000 Tiere in 13 Herden, täglich in der Lüneburger Heide unterwegs. Um 1860 waren es über 800.000

Aufgabe: Landschaftspflege. Ohne uns wäre die Heidefläche in wenigen Jahren Wald

Auszeichnungen 2026: gefährdete Nutztierrasse des Jahres, gemeinsam mit den Hütehunden

Heidschnucke aus Metall
An dieser Schnucke beisst sich jeder Wolf die Zähne aus

Heidschnucken sehen in der Lüneburger Heide: warum das nicht einfach ist

Damit Sie sich die Sucherei nicht falsch vorstellen: Wir gehen jeden Tag woanders lang. Das ist Vorschrift.

Wer täglich denselben Weg nimmt, düngt ihn. Unser Kot ist gut gemeint, aber die Heide verträgt ihn nicht. Sie wächst auf magerem Sand, und wo es fett wird, verschwindet sie. Dann sterben genau die Pflanzen, für deren Erhalt wir zuständig sind. Also sind wir jeden Tag woanders unterwegs.

Daraus folgt für Sie: Ohren auf. Im autofreien Naturschutzgebiet hören Sie uns meistens, bevor Sie uns sehen; eine Herde ist nicht leise. Was Sie nicht tun dürfen: die Heidefläche betreten. Die steht unter Naturschutz.

Verabredungen mit den Heidschnucken

Mein Hof: Heidschnuckenhof Niederohe. Niederohe 5, 29328 Faßberg, Telefon 05827 7449. Hier steht mein Stall, hier wohnt Schäfer Kuhlmann, und hier laufe ich jeden Abend wieder ein.

Rendezvous mit Heidschnucken: mittwochs zwischen dem 6. Mai und dem 28. Oktober, dazu die Samstage im August. Beginn 16.30 Uhr. Nach dem Eintrieb erzählt Kuhlmann bei einem einstündigen Freiluftseminar unter den alten Hofeichen von der Heidschnuckenhaltung, wie sie zur Zeit der Heidebauernwirtschaft war und wie sie heute ist. Eintritt frei.

Heidewanderung zur Herde: rund drei Stunden, 16 Euro pro Person, für Gruppen ab zehn Personen. Sie laufen über die eigenen Heideflächen des Hofes, bis Sie den Schäfer und uns treffen, und kehren danach auf den Hof zurück, wo es etwas zu essen gibt.

Und rufen Sie vorher an. Wer einfach so vorbeikommt, steht womöglich vor einem leeren Hof — wir sind den ganzen Tag draußen. Der Hof bittet ausdrücklich um Anmeldung. heidschnuckenhof-niederohe.de

Höpen bei Schneverdingen: Austrieb täglich um 10.30 Uhr, Eintrieb gegen 17 Uhr, Parkplatz Heide-Kiosk. Von Ostern bis Mitte Oktober.

Schäferhof Neuenkirchen: Falshorner Straße 71, 29643 Neuenkirchen. Eintrieb ab Mitte Mai, dienstags bis samstags gegen 17.30 Uhr. Mittwochs ab Juni wird er geführt: Treffpunkt 17.15 Uhr unter der Eiche vor dem Heidehaus, davor ein Grillabend von 17 bis 19 Uhr. Der Hofladen hat von Juni bis Oktober mittwochs bis samstags von 17 bis 18.30 Uhr geöffnet. Von diesem Hof kam die Siegerherde 2026. schaeferhof-neuenkirchen.de

Misselhorner Heide bei Hermannsburg: donnerstags bis sonntags, 1. Mai bis 31. Oktober, Eintrieb gegen 17 Uhr. lueneburger-heide.de

Wacholderpark Soltau: Am Wacholderpark, Schnuckeneintrieb täglich um 17 Uhr.

Ein Tag mit dem Schäfer: buchbare Wanderung von rund zehn Kilometern, mit uns. Beginn 10.30 Uhr beim Austrieb, Ende zwischen 17 und 18 Uhr mit der Heimkehr. Über den Buchungskalender auf lueneburger-heide.de.

Kutschfahrt zum Schäfer: durch das Landschaftsschutzgebiet Höpen, mit Begegnung unterwegs. Ebenfalls über lueneburger-heide.de.

Fürs nächste Frühjahr: das Lämmer-Gucken im Naturpark Südheide, Anfang April.

Mehr Tipps hier: Wo findet man die Heidschnucken?

Schnuckeneintrieb
Schäfer Kuhlmann kommt mit seiner Herde auf den Hof

Wo Sie es ohne Termin versuchen können

Am späten Nachmittag kehren die Herden in die Nähe ihrer Ställe zurück. Gute Gegenden dafür: Büsenbachtal, Misselhorner Heide, Oberoher Heide, das Hotel Schäferhof und der Tütsberg.

In Wilsede steht direkt am Ortseingang ein Gatter, in dem meistens ein paar von uns stehen. Die Kolleginnen dort haben den ruhigsten Job von allen.

Am ehesten begegnen Sie uns sonst am Rand des Heidschnuckenwegs oder auf einer der zwölf Heideschleifen. Eine Garantie ist das nicht. Wir arbeiten nicht nach Ihrem Kalender.

Was Sie sonst noch mit uns zu tun bekommen

Bockauktion Müden an der Örtze: jedes Jahr am zweiten Donnerstag im Juli, ab 11 Uhr, danach Markt mit regionalen Erzeugnissen. lueneburger-heide.de

Die Urkunde zur „Weidelandschaft des Jahres“ wird am 6. September 2026 auf dem Tütsberg übergeben, beim 12. Hoffest. Wer dabei sein will, kann sich das ansehen. Wir arbeiten an dem Tag. verein-naturschutzpark.de

Probieren: Heidschnuckenbratwurst in der Milchhalle Wilsede, ganzjährig geöffnet, im Winter eingeschränkt.

Heidschnucken mit gesenktem Kopf
Hörner für alle!

FAQ: Die Heidschnucke in der Lüneburger Heide

Wo kann ich Heidschnucken sehen?
Am verlässlichsten dort, wo jemand einen Termin dafür angesetzt hat, siehe oben. Sonst hilft Geduld und ein Platz am Wegrand gegen Abend, wenn wir zurück zum Stall gehen.

Zu welcher Tageszeit stehen die Chancen am besten?
Morgens beim Austrieb und am späten Nachmittag beim Eintrieb. Dazwischen sind wir in der Fläche unterwegs, und wo, wissen wir selbst erst, wenn wir dort sind.

Sind Heidschnucken gefährlich?
Nein. Die Hörner sind gegen Fressfeinde gedacht, nicht gegen Wanderinnen. Wir gehen Ihnen lieber aus dem Weg, als Sie zu suchen.

Warum tragen auch die weiblichen Tiere Hörner?
Weil es bei uns so vorgesehen ist. Es steht im Rassenamen und in den Zuchtunterlagen, für beide Geschlechter.

Darf ich auf die Heidefläche, um näher heranzukommen?
Nein, die Flächen stehen unter Naturschutz. Bleiben Sie auf dem Heidschnuckenweg oder auf einer Heideschleife. Wir kommen ohnehin näher, als Ihnen lieb ist, wenn wir Lust haben.

Warum sind die Lämmer schwarz?
Das schwarze Fell schützt vermutlich vor Kälte und Nässe im Winter, in dem die Tiere zur Welt kommen. Im Lauf des ersten Jahres wächst die graue Wolle durch. Schwarz bleiben Beine, Kopf und Brustlatz, das Fell am Kopf muss sogar schwarz sein, sonst wird aus einem Bock kein Mister Müden.

Wo treffe ich Schäfer Carl Kuhlmann?
Auf dem Heidschnuckenhof Niederohe in der südlichen Lüneburger Heide. Vorher zum „Schnuckentreff“, dem Freiluft-Seminar, anmelden.

Wie heißen Sie denn nun?
Schön, dass Sie fragen.

Kirsten Rick auf dem Heidschnuckenweg in der Lüneburger Heide
Die Freundin von Welt auf den Spuren der Heidschnucke

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