Drei Tage in der Oberpfalz – zwischen Granit, Goldsteig und Gelassenheit
Eine Liebeserklärung an die leise Seite Bayerns.
Liebe Freundin von Welt,
es gibt Landstriche, die schreien nach Aufmerksamkeit – und dann gibt es die Oberpfalz.
Sie flüstert. Leise, aber beharrlich. Und wenn man sich einmal auf dieses Flüstern einlässt, hört man Geschichten aus Granit, Bier und Geduld.
Ich war dort – zwischen Teichen, Türmen und Tiefbohrungen. Habe mich drei Tage lang umgesehen und Menschen getroffen.
Hier, wo der Karpfen Kulturgut ist und der Zoigl mehr Philosophie als Getränk, geht die Welt ein bisschen langsamer. Und das ist keine Schwäche, sondern eine Kunst.
Deine Kirsten, Freundin von Welt
Inhaltsverzeichnis
- Drei Tage, drei Welten: Mein Oberpfalz-Reiseplan
- Tag 1 – Zwischen Granit und Goldsteig: Friedenfels & Falkenberg
- Friedenfels – das ausgezeichnete Naturerlebnisdorf
- Auf dem Goldsteig: Wandern mit Aussicht und alten Buchen
- Karpfenkultur & Himmelsleiter
- Burg Falkenberg – Ein Felsen, ein Graf, ein Stück Geschichte
- Zoigl – Bier, das in Gemeinschaft gebraut wird
- Tag 2 – Zwischen Flussgeflüster und Tiefbohrung: Waldnaabtal & Windischeschenbach
- Waldnaabtal – der schönste Weg zum Abschalten
- Goldsteig-Etappe & Granitpoesie
- Das tiefste Loch der Welt – KTB, eine seltsame Sehenswürdigkeit
- Tag 3 – Weiden in der Oberpfalz: Kaffee, Keramik & kleine Wunder
- Weiden – Die unterschätzte Schöne der Oberpfalz
- Marktplatzmagie & Glockenspielglück
- Edelweiß – Kaffee-Enthusiasten
- Zwischen Renaissance und Religion – Stadtführung mit Petra Vorsatz
- Mama’s Streetfood – Blumenkohl, Burger & ein bisschen Rebellion
- Keramik & Kultur – Im Museum des weißen Goldes
- Praktische Tipps für deine Reise in die Oberpfalz
- Anreise – so kommst du in die Oberpfalz
- Unterkünfte von Burgromantik bis Zelthimmel
- Essen & Trinken – regionale Spezialitäten:
- Beste Reisezeit für die Oberpfalz – ein Ganzjahresgefühl
- Packliste für Freundinnen von Welt:
- FAQ – alles, was du über die Oberpfalz wissen musst
- Mehr Beiträge über die Oberpfalz

Zoiglruhe
Die Stille vor dem Ansturm
Bierkultur
Zoigl und Hausmannskost

Drei Tage, drei Welten: Mein Oberpfalz-Reiseplan
Kein Roadtrip mit Playlist, kein Selfie-Marathon – sondern drei Tage in der Oberpfalz.
Zwischen Granit und Goldsteig, Wald und Weiden, Zoigl und Zen.
Ein Kurzurlaub in Entschleunigung – mit überraschend viel Geschmack, Geschichte und Gelassenheit.

Ausruhen
Eine der 140 Bänke in Friedenfels
Sommerleuchten
Mohnblüte auf der Wiese

Tag 1 – Zwischen Granit und Goldsteig: Friedenfels & Falkenberg
Friedenfels – das ausgezeichnete Naturerlebnisdorf
Friedenfels also. Schon der Name klingt nach einem Ort, an dem selbst die Rehe gelassener sind. Und tatsächlich: Hier sitzt man auf einer von 140 Ruhebänken (die Zahl ist echt!) und hat Zeit, dem eigenen Gedanken beim Wandern zuzusehen. Bürgermeister Oskar Schuster erzählt mir, dass Friedenfels den ADAC Tourismuspreis 2025 gewonnen hat – und zwar nicht, weil es hippe Rooftopbars gäbe, sondern weil man hier die Stille so sorgfältig pflegt. Außerdem wurde Friedenfels 2024 vom Deutschen Wanderverband als erstes Naturerlebnisdorf zertifiziert.
„Wenn Sie leise gehen, sehen Sie vielleicht einen Hirsch“, sagt Schuster. „Oder den Luchs.“ Vier der scheuen Raubkatzen sollen im Steinwald leben.

Ideenreich
Bürgermeister Oskar Schuster und Melanie Höfer
Auszeichnung
Friedenfels zeigt Engagement – das wird belohnt

Auf dem Goldsteig: Wandern mit Aussicht und alten Buchen
Dann führt mich Melanie Höfer von der Tourist-Info durch die Umgebung. Sie zeigt mir Baumhöhlen für Fledermäuse, Spalten für Wildbienen und eine 350-jährige Buche, die aussieht, als hätte sie die letzten Jahrhunderte einfach ausgesessen. Der Goldsteig, dieser berühmte Fernwanderweg, zieht sich hier mitten durch die Oberpfalz – vorbei an Teichen, Felsen und Granit, der so stur ist wie die Menschen, die hier wohnen.

Wegewahl
Wie mag wohl der schwierige Weg aussehen?
Wanderzeit
Unterwegs auf dem Goldsteig

Karpfenkultur & Himmelsleiter
Mittags lande ich bei Anna Klupp in der Tirschenreuther Teichpfanne. Nein, das ist kein Restaurant, sondern eine Landschaft aus Teichen. Anna ist Teichwirtin in fünfter Generation. „Der Karpfen war der Kaviar des Mittelalters“, sagt sie, während hinter ihr das Wasser glitzert. Tatsächlich: Vor 700 Jahren musste man für einen Karpfen genauso viel Zoll zahlen wie für einen Ochsen. Heute bekommt man dafür einen Kuss von der UNESCO – die Traditionelle Karpfenteichwirtschaft ist nämlich Teil des immateriellen Kulturerbes.
Ich steige die Himmelsleiter hinauf – ein Aussichtsturm aus Stahl und Licht, entworfen vom Architekturbüro Brückner & Brückner. Von oben sieht die Landschaft aus, als hätte jemand Aquarellfarben über die Welt gekippt: grün, ocker, kupferfarben – 1000 Teiche, jeder in einem anderen Ton.

Auf der Himmelsleiter
Blick auf die Tirschenreuther Teichpfanne
Teichwirtin
Anna Klupp ist Karpfen-Expertin

Burg Falkenberg – Ein Felsen, ein Graf, ein Stück Geschichte
Am Nachmittag dann: Burg Falkenberg. Ein Granitfelsen mit Geschichte. Der Guide, Johannes Bauernfeind, erzählt von Graf von der Schulenburg, dem Diplomaten, der die Burg kaufte und renovierte, der Hitler stürzen wollte und dafür hingerichtet wurde.

Burg Falkenberg
Auf dem wollsackverwittertem Granitfelsen
Burggeschichte
So sah Burg Falkenberg im 17. Jahrhundert aus

Zoigl – Bier, das in Gemeinschaft gebraut wird
Unten im Ort öffnet unser Guide noch eine Tür für mich: Zum Kommunbrauhaus. Hier in Falkenberg brauen die Leute seit 1467 gemeinsam, offen über Holzfeuer, den Zoigl. Das Braurecht liegt auf den einzelnen Häusern, dort darf auch ausgeschenkt werden. Man geht hier nicht zum Zoigl, man geht am Zoigl – und das ist mehr als Grammatik, das ist Lebenskunst.
Am Ende des Tages sitze ich beim Teicher Zoigl in Windischeschenbach, bevor ich zum Trekkingplatz am Zeitelfleck wandere und dort mein Zelt aufbaue.
Hier lest ihr mehr über die Zoigl-Kultur:
Zoigl, die wundersame Bierkultur der Oberpfalz

Zoiglstern
Im Kommunbrauhaus Falkenberg
Zoiglstube
Wann wo geöffnet ist, verrät der Zoiglkalender

Tag 2 – Zwischen Flussgeflüster und Tiefbohrung: Waldnaabtal & Windischeschenbach
Waldnaabtal – der schönste Weg zum Abschalten
Das Waldnaabtal ist so ein Ort, an dem man unweigerlich leiser wird – nicht, weil es still wäre, sondern weil man nichts dazwischenreden will. Zwischen moosgrünen Felsen und flirrendem Wasser verläuft hier die wohl schönste Goldsteig-Etappe: ein Weg, der sich nicht aufdrängt, sondern begleitet – sanft, beständig, fast wie ein Freund, der weiß, wann man Ruhe braucht.
Hier geht es zu meinem Beitrag über das Waldnaabtal.

Waldnaabtal
Verwunschene Gegend
Trekkingplatz
Zelten am Zeitelfleck

Goldsteig-Etappe & Granitpoesie
Die Waldnaab plätschert leise, uralte Granitblöcke zeigen ihre Rundungen (Wollsackverwitterung! – klingt wie ein Wellnessangebot, ist aber Geologie). Und irgendwo zwischen Farn und Felsen begreift man, dass „Entschleunigung“ hier kein Konzept ist, sondern ein Naturzustand.
Ich fasse mich kurz, weil es dazu schon einen eigenen Beitrag gibt – „Oberpfälzer Waldzauber: Warum das Waldnaabtal entschleunigt“ – aber sagen wir so: Wer hier einmal zwischen Licht und Schatten wandert, braucht danach keine Klangschale mehr.

Da schau her!
Die Rangerin erklärt das Waldnaabtal
Rangerin
Mit Michaela Griener durch das Waldnaabtal

Das tiefste Loch der Welt – KTB, eine seltsame Sehenswürdigkeit
Nur wenige Kilometer weiter steht in Windischeschenbach ein Bauwerk, das das Gegenteil von Waldbaden verspricht – und doch perfekt dazu passt: das Kontinentale Tiefbohrprogramm, kurz KTB.
Ein 83 Meter hoher Bohrturm, unter dem sich eines der tiefsten Forschungsbohrlöcher der Erde verbirgt – und die tiefste Bohrung in festem Kristallingestein, die heute noch wissenschaftlich genutzt wird. 9.101 Meter Neugier. Man sieht nichts. Gar nichts. Jedenfalls von dem Loch nicht. Dafür allerhand drumherum, vom Bohrturm bis zu Bohrkernen.
Hier bohrt man sich zur Wahrheit. Und das, finde ich, ist typisch Oberpfalz – unscheinbar, eigensinnig und von einer stillen Größe, die man erst erkennt, wenn man hinhört.
Hier geht es zum Beitrag über das KTB:
KTB Oberpfalz: Ein sehr tiefes Loch in der Erde

KTB – der Bohrturm
Der sichtbare Teil der Kontinentalen Tiefbohrung
Bohrköpfe
Sehen aus wie Massageköpfe

Tag 3 – Weiden in der Oberpfalz: Kaffee, Keramik & kleine Wunder
Weiden – Die unterschätzte Schöne der Oberpfalz
Weiden ist so eine Stadt, die sich nicht anbiedert. Sie steht einfach da – gelassen, farbenfroh, ein bisschen eitel, aber auf sympathische Art. Mein Schwiegervater sagt, Weiden werde völlig unterschätzt. Und nachdem ich hier war, muss ich ihm recht geben.

Star im Stadtbild
Das Rathaus in Weiden in der Oberpfalz
Zentrale Lage
In Weiden kreuzen sich historische Wege

Marktplatzmagie & Glockenspielglück
Der Marktplatz von Weiden ist wie ein aufgeschlagenes Skizzenbuch: lauter Farbideen, die jemand ausprobiert und dann einfach so gelassen hat, weil sie wunderbar funktionieren. Die Häuser stehen da wie eine Reihe alter Freundinnen – jede anders geschminkt, aber gemeinsam unschlagbar. In der Mitte thront das Rathaus, selbstbewusst wie eine Diva, die genau weiß, dass sie von allen fotografiert wird.
Um 11:35 und 16:35 Uhr tönt das Glockenspiel, als wolle es sagen: „Man muss sich nicht beeilen, um pünktlich zu sein.“ Es wählt seine Melodien aus 99 Möglichkeiten – und trifft dabei immer den richtigen Ton, egal, ob man gerade Tourist, Träumerin oder Marktstandbesucherin ist.

Markttag
Sag es durch die Blume …
Rathaus
Der Star in Weidens Altstadt

Edelweiß – Kaffee-Enthusiasten
Frühstück gibt es im Edelweiß, dem Kaffee-Herz der Stadt. Früher Eichamt, heute Koffein-Kompetenzzentrum. Patrick und Alex rösten hier Bohnen mit der Hingabe von Alchimisten. Alex war mal Kunststofftechniker, heute ist er Kaffeephilosoph. „Zu dunkel geröstet verliert der Charakter“, sagt er, während ich an meiner dritten Tasse Watzmann nippe – schokoladig, nussig, und ungefähr so sanft wie ein Sonntagmorgen ohne Wecker.

Kaffeeröster
Alex, der Kaffee-Philosoph
Die Bohne
Herrlich, wie das duftet!

Zwischen Renaissance und Religion – Stadtführung mit Petra Vorsatz
Danach führt mich Petra Vorsatz durch die Altstadt – eine Frau, die Geschichte nicht erzählt, sondern aufführt. Sie zeigt mir Renaissancegiebel, einen steinernen Hamster (ja, wirklich!) und die ehemalige Marienapotheke mit zwei Türen – eine für Katholiken, eine für Protestanten. Das nenne ich bayerische Diplomatie. Weiden war nämlich jahrhundertelang Simultanstadt – ein Ort, an dem man lernte, dass Unterschiede keine Grenzen sein müssen.

Rathausfenster
Werbung für das Geschäft des Stifters
Sie kennt sich aus!
Mit Petra Vorsatz durch Weiden in der Oberpfalz

Mama’s Streetfood – Blumenkohl, Burger & ein bisschen Rebellion
Mittags lande ich bei Mama’s Streetfood, wo Kati Hartwich Blumenkohl in einen Star verwandelt. Ihre Bowls und Burger sind frisch, fröhlich, frech – und waren schon Anlass für kleine Skandale („Medium Burger! In Bayern!“).

Mama’s Streetfood
Große vegetarische Auswahl
Genuss
Blumenkohl und Falafel-Salat

Keramik & Kultur – Im Museum des weißen Goldes
Am Nachmittag dann: Keramik statt Cappuccino. Im Waldsassener Kasten, einem barocken Bau mit Grandezza, erzählt mir Herr Prüll im Internationalen Keramikmuseum, wie Weiden mit Porzellan berühmt wurde. Zwischen Ming-Vasen und Krankenhausgeschirr (Modell B1100, vielleicht das robusteste der Welt) lerne ich: Schönheit und Zweckmäßigkeit schließen sich hier nicht aus.
Und wer die ganze Geschichte lesen will (mit Kaffeephilosophen, Simultankirchen und Porzellanpoesie): Hier geht es zum Beitrag „Weiden in der Oberpfalz“.

Keramikmuseum
Solides Stapelgeschirr – ein Designklassiker
Stadttor
Blick in die Innenstadt von Weiden

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Weiden in der Oberpfalz: ein Stadtbummel mit mediterranem Touch
Liebe Freundinnen von Welt,ich nehme Euch heute mit auf eine Reise nach Weiden in der Oberpfalz. Der Hintergrund: Das ist die Heimat meines Schwiegervaters und der findet, die Stadt wird zu wenig beachtet. „Weiden hat…
Praktische Tipps für deine Reise in die Oberpfalz
Anreise – so kommst du in die Oberpfalz
Am entspanntesten reist man mit der Bahn bis Weiden i.d.OPf. – das ist der ideale Startpunkt für alle Etappen zwischen Stadt, Wald und Wanderlust. Von dort geht es weiter per Bus oder Auto ins Waldnaabtal, nach Falkenberg oder Friedenfels.
Unterkünfte von Burgromantik bis Zelthimmel
• Trekkingplatz Zeitelfleck: Für Minimalistinnen mit Mut zum Sternenhimmel – kein Strom, kein WLAN, dafür Ruhe in Reinform.
• Burg Falkenberg: Für Romantikerinnen mit Sinn für Geschichte – schlafen in Stein, frühstücken mit Aussicht.
• Weiden: Kleine Boutiquehotels oder gemütliche Gasthöfe rund um den Marktplatz – perfekt, um abends noch einmal durch die Altstadt zu schlendern.
Essen & Trinken – regionale Spezialitäten:
• Zoigl-Bier: das flüssige Symbol oberpfälzischer Geselligkeit. Schmeckt nach Holzfeuer, Gemeinschaft und einem Abend, der länger dauert als geplant.
• Karpfen: Der Kaviar des Mittelalters – mit Kartoffelsalat und einem Schuss Geschichtsbewusstsein.
Beste Reisezeit für die Oberpfalz – ein Ganzjahresgefühl
Die beste Reisezeit für die Oberpfalz? Immer. Wirklich. Die Oberpfalz ist wie gute Freundinnen – in jeder Stimmung anders, aber immer interessant.
• Frühling:
Wenn der Wald nach Erde riecht und die ersten Karpfen wieder optimistisch durchs Wasser ziehen. Überall summt, blüht und gluckert es. Perfekt für Wanderinnen mit leichtem Gepäck und botanischem Interesse („Ach, schau mal – Leberblümchen!“).
• Sommer:
Die Teiche glitzern wie Glas, der Zoigl fließt kühl, und im Wald ist es ein paar Grad angenehmer als in jeder Stadt. Ideal für alle, die lieber Schatten als Sonnenschirm suchen – und die morgens gern in einen See springen, bevor jemand zuschaut.
• Herbst:
Der Oberpfälzer Wald trägt Gold. Nebel hängt zwischen den Felsen, als wäre die Welt kurz in Watte gepackt. Die beste Zeit zum Entschleunigen, Nachdenken und Karpfenessen. Außerdem: weniger Mücken, mehr Ruhe, bessere Ausreden für Strickpullover.
• Winter:
Stille. Echte Stille. Nur der Schnee, der unter den Schuhen knirscht, und vielleicht ein einsamer Luchs (vermutlich hört er dich, du ihn aber nicht). Perfekt für Menschen, die mal wieder merken wollen, wie friedlich die Welt klingen kann, wenn sie nicht ständig redet.
Kurz gesagt: Die Oberpfalz ist kein Ort für „Saison“. Sie ist ein Ganzjahresgefühl.
Packliste für Freundinnen von Welt:
• Wanderschuhe (bitte eingelaufen – Blasen sind keine Abenteuer)
• Regencape statt Regenschirm (praktischer und eleganter, ja wirklich)
• Thermoskanne für Tee – Kaffee trinkt man in Weiden
• Sitzkissen oder Tuch für spontane Pausen auf Felsen, Bänken oder am Fluss
• Taschenlampe für den Zeltplatz
• Ein gutes Buch für stille Stunden

Freundin von Welt
Unterwegs auf dem Goldsteig
Friedenfels
Waldromantik

FAQ – alles, was du über die Oberpfalz wissen musst
Ganz oben rechts in Bayern, zwischen Franken, Böhmen, Tschechien und Wald. Wer auf der Karte nach Weiden, Tirschenreuth oder Windischeschenbach sucht, ist mitten drin. Offiziell Teil Bayerns, gefühlt aber ein eigener Kosmos: ruhiger, wilder, eigenwilliger.
Ihre Widersprüche: still, aber voller Leben. Ursprünglich und doch überraschend modern. Hier trifft Natur auf Handwerk, Bierkultur auf Kunst, und man kann an einem Tag durch Urzeitgestein wandern und am nächsten Cappuccino im Jugendstil trinken.
Mit einem „eu“ wie in Freund. „Zoigl“ ist nicht einfach Bier, sondern ein echtes Original: gemeinschaftlich gebraut, lokal getrunken, immer ein bisschen anders. Wenn der Zoiglstern hängt, ist geöffnet. Wenn nicht, gehst du zur nächsten Tür. Aber sieh vorher am besten im Zoigl-Kalender nach.
Karpfen, Bratwürste, und alles, was in Schmalz eine zweite Karriere startet.
Wie der Granit, auf dem sie leben: rau außen, warm innen. Wer hier lacht, meint es ernst. Wer hier „passt schon“ sagt, meint: Es ist perfekt.
Nicht zwingend, aber praktisch. Bahn & Bus bringen dich zu den größeren Orten wie Weiden, Tirschenreuth oder Windischeschenbach – für die stillen Ecken ist ein Auto (oder E-Bike) Gold wert.
• Waldnaabtal – magisches Flusstal, Goldsteig-Etappe 3
• Friedenfels – erstes Naturerlebnisdorf Deutschlands
• Burg Falkenberg – Märchen aus Granit
• Windischeschenbach – KTB, das tiefste Loch der Erde
• Weiden – Kaffee, Keramik, Kultur
• Zoigl-Bier – das ehrlichste Getränk Bayerns
Mindestens drei Tage, um zu entschleunigen. Eine Woche, um sich zu verlieben. Ein Leben, um es wirklich zu verstehen.
Mehr Inspiration:
Tourismus Oberpfälzer Wald: oberpfaelzerwald.de
Stadt Weiden: weiden-tourismus.info
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Die leise Seite Bayerns: Drei Tage in der Oberpfalz
Drei Tage Oberpfalz: Wandern auf dem Goldsteig, Zoigl am Abend, Karpfen als Kulturgut und die zauberhafte Stadt Weiden in der Oberpfalz
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KTB Oberpfalz: Ein sehr tiefes Loch in der Erde
KTB Oberpfalz: In Windischeschenbach liegt das tiefste Forschungsbohrloch der Welt im Festgestein. Ein Ausflugsziel, das Erdgeschichte, Wissenschaft und überraschend viel Staunen verbindet.
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Zoigl – die wundersame Bierkultur der Oberpfalz
Zwischen Sudhaus, Stube und Nachbarschaft lebt in der Oberpfalz eine Bierkultur eigener Art. Zoigl ist Handwerk und Heimat in flüssiger Form.




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